Einwirkungsschaden

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Einwirkungsschaden

 

Schäden die durch unmittelbare bzw. direkte Einwirkungen einer in der Wohngebäude- oder Hausratversicherung mitversicherten Gefahr bzw. Situation entstanden sind, bezeichnet man im Versicherungswesen als sogenannten Einwirkungsschaden.

Beispiele für verpflichtende Schadensregulierung:

  • Wenn ein Sturm den Balkon eines Gebäudes unmittelbar beschädigt und zerstört.
  • Wenn durch ausgetretenes Leitungswasser ein wertvoller Teppich in einer versicherten Wohnung beschädigt wird.
  • Brandschäden, die zweifelsfrei auf Blitzschlag oder Explosionen zurückzuführen sind.

Keine Schadensregulierung:

  • wenn Feuchtigkeit, Gas, Hitze oder Niederschlag über längere Zeit hinweg bzw. fortlaufend auf eine Sache einwirken und somit langsam aber gezielt eine Beschädigung herbeiführen.
  • Folgeschaden: Der Schaden wird nicht unmittelbar durch eine der versicherten Gefahren hervorgerufen, sondern entsteht zum Beispiel aus einer Kettenreaktion heraus, tritt daher auch zeitlich verzögert auf (je nach Versicherungsvertrag)

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Allmählichkeitsschaden – Einwirkungsschaden, der nicht zählt

In der Haftpflichtversicherung entstehen häufig Schäden dadurch, dass Temperatur, Feuchtigkeit, Gase oder Niederschläge über einen längeren Zeitraum auf Sachen einwirken. Man spricht auch von Allmählichkeitsschäden.

Die Folgen dieser (negativen) Einwirkungen sind allmählich entstehende Schäden durch Korrosion oder sonstige Materialveränderungen, auch als Folge fehlender regelmäßiger Wartung und Pflege von Geräten und Anlagen.
Diese Schäden sind nach den AHB grundsätzlich vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.


Sie finden HIER unsere Info-Seite und Vergleichsrechner über Wohngebäudeversicherungen.

Zur Information und Vergleich über Hausratversicherungen geht’s HIER lang.

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