Einlösungsklausel

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Einlösungsklausel

 

Die Einlösungsklausel ist ein Begriff im Vertragsgesetz der Versicherungen (VVG), in dem festgesetzt wird, dass Versicherungsschutz nur dann besteht, wenn der Versicherungsnehmer auch die Prämie für seinen Vertrag überhaupt bezahlt hat. Falls später gezahlt wird, tritt daher die Haftung für einen Vertragsgegenstand NICHT rückwirkend in Kraft, sondern erst ab dem Zeitpunkt des Zahlungseingangs (also der sogenannten “Einlösung der Prämie”).

Wenn man eine neue Versicherung abschließt, sieht dies etwas anders aus

Weil die Versicherungspolice (also der Versicherungsschein) und die dazugehörige Rechnung häufig erst nach dem eigentlich gewünschten Versicherungsbeginn zugeht, entsteht ja rechtlich eigentlich eine Deckungslücke. Dafür gibt es aber den sogenannten “erweiterten Versicherungsschutz”. Dieser besagt, dass der Versicherungsschutz ab dem vereinbarten (sogenannten “technischen” Beginn) Datum gewährt wird, wenn dann der Versicherungsnehmer die Prämie unverzüglich nach Erhalt der Police bezahlt.

Damit wird die Lücke (die wegen des notwendigen Verwaltungsaufwandes beim Versicherungsunternehmen entsteht) zugunsten des Versicherten geschlossen.

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Gothaer
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