Rezension: Campingaz – Powerbox Plus, Thermoelektrische 12V/230 V Kühlbox

Zur Bewertung kommt folgendes Produkt:

 

Campingaz Powerbox Plus Thermoelektrische 12V/230 V Kühlbox, Hochleistungs-Kühlbox Auto, mit UV Schutz, 28 Liter

Preis: EUR 106,00 Preis inkl. MwSt.
Bewertung: 4 Sterne (bei über 200 Bewertungen)

Beschreibung:  Campingaz Powerbox Plus Thermoelektrische 12V/230 V Kühlbox, Hochleistungs-Kühlbox Auto, mit UV Schutz, 28 Liter

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  • Sehr leise, leistungsstarke elektrische Kühlbox kann wahlweise über die normale 230 V Steckdose oder den 12 V Anschluss eines Fahrzeuges betrieben werden
  • Effiziente Isolierung: mit PU-Vollschaumkern-Füllung, dicht schließender Deckel mit Griffmulde zum einfachen Öffnen; Kühlleistung bis 18° Grad unter Umgebungstemperatur
  • Großes Fassungsvermögen: 28 L Nutzinhalt, für Essen und Getränke, 1,5-Liter Flaschen können stehend untergebracht werden
  • Stabiler, beweglicher Griff; Sehr leiser Ventilator (36 dB); Regelung der Leistung durch Einstellrad mit 4 Modi: Aus, Nachtmodus, ECO-Modus, MAX-Modus; Energieeffizienzklasse A++
  • Maße innen/außen: 33 x 35 x 24/41 x 47 x 32 cm; Gewicht: 3,8 kg; 12 V und 230 V Steckerkabel inklusive

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Unsere Rezension vom 31. August 2020:

12-Volt funktioniert nicht unterwegs – und einige Konstruktionsfehler

Wir haben diese Kühlbox kurz vor unserem Oldtimer-Wohnmobil-Urlaub bestellt und sehr schnell erhalten. Vielen Dank dafür. Nun testen wir sie seit mehr als zwei Wochen – und sind total enttäuscht. Dafür, dass es nicht die billigste Box war, haben wir ziemlich daneben gegriffen mit dem Kauf. Leider können wir sie ja nicht mehr zurück geben (da ja nicht mehr neu und ungelaufen), aber wir würden’s gerne tun.

Zunächst waren wir zu Hause begeistert. An 230 Volt angeschlossen, gibt es Max-, Night- und Eco-Stufen. Klasse. Bei Max hatten wir sie zunächst angemacht, damit sie schon mal kühlen konnte, dann nach und nach in jeder Stunde zwei, drei Teile hinein gelegt, damit diese komplett gekühlt waren, als wir abfahren wollten. In der Nacht hatten wir dann die Night-Stufe eingeschaltet. Da war die Box (wie auch angekündigt) sehr leise – und die Kühlleistung fast identisch wie bei Max. Sehr schön. Wir freuten uns auf unseren Urlaub.

Ab in den Urlaub …

Ab ins Auto – und den separaten 12-Volt-Stecker hinein gesteckt. Upps. Wir können die Box nur dann umstellen, wenn der Stecker wieder draußen ist – also nochmal den Stecker ‘raus und ZUERST die Box an ihren Bestimmungsort gestellt, DANN erst den Stecker ‘rein. Warum ? – Nun, der Deckel ist nur dann zu öffnen, wenn der Henkel komplett an der Seite ist. Und der Henkel ist nur dann komplett an der Seite, wenn er UNTER dem Stromkabel ist. Also: Zuerst die Box an den Bestimmungsort stellen, DANN den Henkel umlegen und DANN erst die Kabel ‘rein packen. Wichtig 😉 … – und für mich irgendwie eine Fehlkonstruktion, aber nun gut. Damit kann man ja leben.

Wir waren mit unserem Oldtimer zwei volle Tage unterwegs nach Südholland. Man kann mit unserem Schätzchen nun mal nicht so schnell fahren. Dafür war ja auch der 12-Volt-Anschluss gedacht. Aber schon bei unserer ersten Pause sahen wir, dass die Kühlbox überhaupt nicht kühlte. Zunächst hatten wir an einen Fehler in UNSEREM Elektrikbereich des Wohnmobils gedacht, nicht daran, dass ein neues Gerät nicht funktionieren könnte. Aber nachdem wir alles geprüft – und mit anderen Geräten auch nachgewiesen hatten, dass es an uns nicht lag, war es klar: Die Kühlbox funktionierte nicht. Stand immer auf “rot”.

Ich hatte ja gelesen, dass die Kühlbox einen sogenannten Batterieschutz intus hatte und unter 11 Volt seine Arbeit einstellen würde. Aber unsere Batterie war nagelneu, voll geladen … – und jedes andere Teil im Auto funktionierte ! Warum nicht die Kühlbox ?? – Wir waren verärgert, aber konnten unseren (wegen Corona ja gebuchten) Campingurlaub nicht abbrechen.

In Holland auf dem Stellplatz

In Holland selber standen wir direkt wieder am 230-Volt-Strom – und dort funktionierte das Gerät tadellos. Die schon warm gewordenen Wurst-, Käse, Fleischpakete wurden recht schnell wieder so kalt wie möglich, aber leider tropfte es auch immer wieder in die Box hinein, wenn man den Deckel öffnete, um etwas heraus zu holen. Alle zwei Tage musste ich alles heraus nehmen, alles abtrocknen und möglichst schnell wieder bei Max kühlen, sonst hätten die Lebensmittel irgendwann darin geschwommen.

Dann kam der Sturm in Holland – und wir brachen unsere “Zelte” dort ab, um in die Sonne zu flüchten. Mit unserem Oldie brauchten wir vier Tage, um dann in Südfrankreich anzukommen – und zu keiner Zeit funktionierte der 12-Volt-Anschluss. Wir haben versucht, die Kühlbox so gut wie nie zu öffnen, um das noch vorhandene Fleisch vor allen Dingen nicht schlecht werden zu lassen. Die Butter und der Käse zerliefen trotzdem schon so langsam und wir wurden echt stinkig. Warum kauft man sich eine solche Box, wenn sie dann gerade unter diesen angedachten Bedingungen – beim Fahren – nicht funktioniert ?

Auf der Fahrt leider alles warm

Nun sind wir in Narbonne angelangt und haben zum Glück wieder 230 Volt. Er tut’s jetzt wieder. Auch wieder mit sehr viel Tropf-Flüssigkeit, aber zumindest ist alles jetzt kalt. Aber mit Grausen denke ich an die Heimfahrt, für die wir bestimmt fünf bis sechs Tage benötigen mit unserem Oldtimer. DANN müsste wirklich alles, was wir zurzeit noch in der Kühlbox haben, nur noch möglichst frisch gekauft und schnell verbraucht werden, denn sonst haben wir nur noch kaputtes Zeugs, wenn wir zu Hause ankommen.

Schade. Ich hätte gerne etwas Besseres über die Box geschrieben, aber sie war für uns in den größten Teilen ein absoluter Fehlkauf. Als reines 230-Volt-Gerät aber super, daher doch noch drei Punkte.

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